Neunjähriger erstochen – Täter kündigte weitere Taten im Darknet an

19-jährige mutmaßliche Mörder
21.29 Uhr: Weitere grausige Details aus einer Unterhaltung auf Whatsapp kurz vor der Tat werden bekannt, Screenshots davon kursieren im Internet. Wie der „Stern“ berichtet, soll Marcel Heße gegen 19 Uhr seinem unbekannten Gesprächspartner geschrieben haben, dass er den Nachbarsjungen umgebracht habe und schickt Fotos seiner Tat. Auf das schockierte Nachfragen seines Chatpartners antwortet er lediglich „War total einfach. Kann aus einem Mord zwei machen, Ja/Nein?“. Der Gesprächspartner antwortet nicht mal. Marcel H. schreibt noch „Werde jetzt meine Sim los. See you, Space Cowboy“. Sein Chatpartner reagiert fassungslos: „Ich weiß nicht, was ich tun soll.“
Flüchtiger 19-Jähriger: Polizei prüft Hinweis auf weiteren Mord

20.31 Uhr: Der eines neunjährigen Jungen in Herne hat womöglich einen weiteren Mord begangen. Die Polizei prüft gerade dementsprechende Hinweise, erklärte sie in einer Pressemitteilung.

Demnach soll der noch flüchtige Tatverdächtige sich am Dienstagnachmittag in einem Internet-Chat mit einer weiteren Bluttat gebrüstet haben. Das Opfer soll eine Frau sein.

„Ich habe mich in die Hand geschnitten, als ich das 120 kg Biest bekämpfte“, schrieb eine Person, die sich als der 19-Jährige ausgab. „Sie leistete mehr Widerstand als das Kind. Ich folterte aus ihr die Daten für Bank, PC und Telefon heraus, deshalb kann ich den Namen nicht veröffentlichen.“

Die Polizei betont explizit, dass es sich hierbei auch um eine Falschmeldung handeln könne. Allerdings nehme sie die Hinweise ernst.
Ermittler bitten um Mithilfe

19.04 Uhr: Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise: Gibt es eine Frau, von deren Konto seit Dienstagmorgen verdächtige Abhebungen erfolgt sind oder die seitdem vermisst ist?

Die Polizei hält den mutmaßlichen Täter für hochgefährlich. Wer dem Flüchtigen über den Weg läuft, solle unverzüglich die Polizei informieren und nicht selbst einschreiten.
Täter kündigte Tat im Darknet an

13.33 Uhr: Der mutmaßliche Mörder seine Tat im Darknet angekündigt habe. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach habe er in wirrem Stil geschrieben, er sei betrunken und könne kaum noch laufen. Und: Einem seiner Chat-Partner habe er geschrieben, er werde „was Knastwürdiges“ tun.

Ein Sprecher der Bochumer Polizei teilte FOCUS Online mit: „Das Video, das Heße kurz nach der Tat im Darknet gepostet haben soll, deute klar auf Heße als Täter hin und zeige „Bilder, die kein Mensch sehen will“, so der Sprecher. Genauere Angaben machte er nicht.

Einbrecher brechen aus

An der Regenrinne ins Freie!
jva.jpg
JVA Münster (Archivaufnahme 2007).
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Aus einem Gefängnis in Münster sind zwei Häftlinge ausgebrochen. Die beiden Männer seien durch ein vergittertes Oberlicht im Toilettenbereich der Werkstatt geflüchtet. Das teilte die JVA mit. Ein Gitterstab sei herausgebrochen worden. »» Einbrecher brechen aus

Fahndung nach schwarzem BMW

bmwDie flüchtigen Schwerverbrecher hätten ein älteres Ehepaar in deren Haus in Essen-Werden überfallen, berichtete die “Bild”-Zeitung. Die Polizei in Köln bestätigte, dass die beiden Ausbrecher sich ein Auto verschafft hätten, mit dem sie auf der Flucht seien. Die Polizei sucht nach einem schwarzen BMW der 5er-Reihe mit dem amtlichen Kennzeichen E-PS 1010. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. »» Fahndung nach schwarzem BMW

Großfahndung nach Ausbrechern Heckhoff und Michalski

Stadt EssenDurch Essen kriecht die Angst. Eine ganze Stadt malt sich aus, dass hinter der nächsten Ecke Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski lauern könnten - jene zwei bewaffneten Schwerverbrecher, die am Donnerstag aus dem Knast in Aachen ausgebrochen sind. Sie gelten als jederzeit schussbereit und sollen zuletzt im Essener Süden gesehen worden sein. »» Großfahndung nach Ausbrechern Heckhoff und Michalski

Die Justizvollzugsanstalt Aachen

In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Aachen gelten besonders hohe Sicherheitsstandards. Dort verbüßen vor allem zu längerer Haft von zwei und mehr Jahren verurteilte Täter ihre Strafe. »» Die Justizvollzugsanstalt Aachen