Ermittlungen gegen Tim K. Vater eingeleitet

Die Tatwaffe eine Beretta 9 mm
(Reproduktion eines Farbausdruckes der Polizei)
Fünf Tage nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen den Vater des Täters Tim K. eingeleitet. Das verlautete am Montag aus Ermittlerkreisen in Stuttgart. Dem Hobby-Schützen droht demnach zunächst eine empfindliche Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft, […]

Die Tatwaffe

Die Tatwaffe eine Beretta 9 mm
(Reproduktion eines Farbausdruckes der Polizei)

Fünf Tage nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen den Vater des Täters Tim K. eingeleitet. Das verlautete am Montag aus Ermittlerkreisen in Stuttgart. Dem Hobby-Schützen droht demnach zunächst eine empfindliche Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft, weil er die auf ihn zugelassene Tatwaffe, eine Pistole, in seinem Schlafzimmer aufbewahrt hatte, anstatt sie wie seine anderen 14 Waffen in einem speziellen Waffentresor zu verschließen. Der Vater hatte überdies 4600 Schuss Munition zu Hause gelagert.

Sollte die Polizei zudem nachweisen können, dass der Mann von einer psychischen Erkrankung seines Sohnes wusste und die Waffe gleichwohl nicht weggeschlossen hatte, müsste er sich zudem wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Offenbar vor diesem Hintergrund hatten die Eltern von Tim K. am Wochenende über ihren Anwalt erklärt, dass ihr Sohn „nie in psychotherapeutischer Behandlung gewesen und deswegen auch nie in einer entsprechenden Klinik behandelt worden“ sei.
Staatsanwaltschaft und Polizei bekräftigten daraufhin noch einmal, dass Tim K. nach ihren Ermittlungen von April 2008 bis September 2008 im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg „mehrmals vorstellig“ geworden sei. Nach Angaben des ärztlichen Direktors der Klinik wurde der Jugendliche dort mehreren Tests unterzogen. Ihm wurde eine weiterführende Behandlung an der Klinik in Winnenden empfohlen.

Dem Vater drohen damit laut Strafgesetzbuch  oder eine Geldstrafe.

  1. Kritiker
    18. März 2009 21:09

    Ich bin ja mal gespannt was der für seinen Leichtsinn an Strafe bekommt. :!: :!: :!: :!: :!:

  2.